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PV-Eigenverbrauch leicht gemacht - Voraussetzungen für eine PV-Thermie Lösung.

Herzlich Willkommen in der privergie-School!

Damit Du ein PV-Thermie System in Deinem Haus verwenden kannst, sind einige wenige Voraussetzungen erforderlich. Zunächst benötigst Du natürlich eine eigene PV-Anlage. Diese sollte mindestens eine Größe von 4 kWpeak haben, da sonst nicht genügend Strom für die Wassererwärmung übrig bleibt. Du solltest auch einen Brauchwasserspeicher von mindestens 150 Liter haben. Ist er kleiner, reicht Dir die Wassermenge vermutlich nicht aus und Du musst zusätzlich mit Deinem herkömmlichen Heizsystem warmes Wasser erzeugen. In diesem Fall macht es vermutlich keinen Sinn, ein PV-Thermie System zu verwenden.

 

Dein Brauchwasserspeicher muss eine freie Einschraubmuffe von 1 1/2 Zoll haben, in die der Heizstab eingeschraubt werden kann.

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Falls Du Dir hier nicht sicher bist, kannst Du Deinen Heizungsfachmann um Rat fragen. In Deinem Zählerschrank benötigst Du Platz für die PV-Thermie Steuerung. Bei der PV-Thermie Lösung von privergie reichen hier 2 x 70 mm Einbaubreite.

 

Was Du dann noch brauchst ist eine Verbindungsleitung zwischen dem Zählerschrank und dem Raum, in dem der Brauchwasserspeicher steht. Über diese Leitung wird der Heizstab mit elektrischer Energie versorgt. Da der Heizstab in 3 Stufen geschaltet wird, benötigst Du eine fünfadrige Leitung mit einem Querschnitt von mindestens 1,5 mm². Zwei der Leitungsdrähte sollten die Farben blau und grün/gelb haben. Auch hier kann Dich Dein Elektroinstallateur jeder Zeit beraten.

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Jetzt kannst Du die PV-Thermie Lösung von privergie in Deinem Haus installieren und zukünftig effizient und ökologisch Dein warmes Wasser erzeugen. Bitte denke daran, dass die Installation einer PV-Thermie Lösung nicht kompliziert ist, aber unbedingt fachgerecht erfolgen muss. Deswegen solltest Du die Montage immer von einem Fachmann durchführen lassen.

Hier kannst du das PV-Thermie Paket bestellen ... 

Hier nochmal die Erklärung als Video zum Anschauen:

 

Häufige Fragen

Was ist ein PV-Thermie Paket?

Das PV-Thermie Paket besteht aus einem Zweirichtungs-Energiezähler, einem Energiemanager, einem Heizstab zum Einbau in den hauseigenen Brauchwasserspeicher und allen sonstigen für die Installation notwendigen Teile.

Der Energiemanager überwacht die Stromproduktion der Solaranlage, den Stromverbrauch im Haushalt sowie den Strombezug vom Netz. Auf Basis dieser Information schaltet der Energiemanager den Heizstab in drei Stufen.

Auf diese Weise nimmt er stets nur die Wattzahl ab, die auch wirklich als Überschuss zur Verfügung steht. Überschüssiger PV-Strom, der sonst ins Netz eingespeist würde, wird nun zur Erzeugung von warmem Wasser verwendet.

 

Was nützt mir ein PV-Thermie Paket?

Mit dem PV-Thermie Paket nutzt Du den überschüssigen Solarstrom Deiner PV-Anlage zur Warmwassererzeugung und sparst Kosten für Öl und Gas ein. Durch die stetige Senkung der PV Einspeisevergütung ist es mittlerweile attraktiver, den Solarstrom im eigenen Haus zu verbrauchen – je mehr desto besser. Der Einsatz des PV-Thermie Paketes zur Warmwassererzeugung erhöht dabei die Eigenverbrauchsquote und mindert den Netzbezug um einen weiteren Teil. Das PV-Thermie Paket ist der einfachste und preisgünstigste Weg, Solarstromüberschuss zu verwenden.

 

Ist die Montage kompliziert?

Die Installation ist „plug-and-play” und kann von einem fachkundigen Installateur in ca. einer Stunde durchgeführt werden.

 

Muss ich für den PV-Eigenverbrauch die EEG Umlage zahlen?

Seit dem 01.01.2015 wird auf den selbst verbrauchten Strom teilweise die EEG-Umlage erhoben.
Dies gilt für Anlagen, die größer als 10 kWp sind. Die meisten auf Einfamilienhäusern errichteten Anlagen liegen mit ihrer Leistung unter 10 kWp und sind somit von der EEG-Umlage befreit.

 

Funktioniert der Heizstab auch bei bewölktem Himmel?

Ja. Die Photovoltaik-Module nutzen nicht nur das direkte Sonnenlicht, das nur bei klarem Himmel auftritt, sondern auch die diffuse Strahlung, die durch die Wolken tritt. Sobald es hell ist, bringen Photovoltaik Module elektrische Energie – egal, ob dabei die Sonne direkt zu sehen ist oder nicht.
Dies ist gleichzeitig ein entscheidender Vorteil der PV-Thermie im Vergleich zu den bekannten Warmwasserkollektoren, da bei diesen das Wasser nur erwärmt wird wenn tatsächlich die Sonne zu sehen ist.

In Deutschland macht der diffuse Anteil übrigens etwa die Hälfte der Einstrahlung aus.

 

Kann ich mit dem PV-Thermie Paket jede PV-Anlage nachrüsten?

Das PV-Thermie Paket ist unabhängig von der PV-Systemtechnik und kann somit auch in jede beliebige Bestands- und Neuanlage integriert werden. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für das PV-Thermie Paket erfährst Du im Video "Lektion 3" in der privergie School.

 

Wo liegt der Vorteil des PV-Thermie Pakets gegenüber einer Solarthermieanlage?

Aufwändige Wärmetauscher und Leitungen für Transportmedien entfallen. Damit entstehen deutlich geringere Anschaffungs- und Montagekosten. Während bei der Solarthermie-Anlage sommerliche Überschüsse sehr schnell nicht mehr genutzt werden können, sobald das Wasser heiß ist, wird bei der PV-Thermie Lösung der überschüssige Strom weiterhin ins Netz des Energieversorgers eingespeist. Die PV-Thermie Lösung funktioniert auch bei bewölktem Himmel und liefert daher auch im Frühjahr und Herbst einen guten Ertrag.

 

Ist Strom nicht zu wertvoll zur Warmwassererzeugung?

Das PV-Thermie Paket spielt bei der Frage, "wie wird die PV Überschussenergie wertig eingesetzt" die Hauptrolle. Der Energiemanager regelt die zur Verfügung stehende Energie so, dass sie jederzeit wirtschaftlich und sinnvoll eingesetzt wird. Die erste Priorität entfällt immer auf die bedarfsgerechte Versorgung der Elektrogeräte im Haushalt, steht dann noch PV-Überschussstrom zur Verfügung, wird gezielt der Heizstab angesteuert. Solarstrom bei Bedarf und bei ausreichender Verfügbarkeit zur Erzeugung von warme Wasser zu verwenden ist heute wertvoller denn je, um erstens den Verbrauch von fossilen Energieträgern zu senken und zweitens Heizkosten zu sparen.

 

Wird der Heizstab in der Leistung geregelt oder "nur" ein/aus geschaltet?

Der Heizstab wird in drei Leistungsstufen geschaltet. Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass eine stufenlose Regelung nur einen minimalen Mehrertrag erbringt. Die Mehrkosten für eine stufenlose elektronische Regelung lohnen sich daher nicht. Zusätzlich ist die Lebensdauer einer elektronischen Regelung deutlich geringer als die einer Stufenschaltung.